Drei Tage – drei Stile

Luo Dexiu und ich

Luo Dexiu laoshi und ich

An dem letzten Wochenende hatte ich wieder einmal die Möglichkeit ein Seminar von Luo Dexiu laoshi zu besuchen. Das Seminar wurde von Carsten Stausberg laoshi – Yizong Bagua Deutschland Chinesische Kampfkunst und Körperarbeit – organisiert.

Inhalt war diesmal die Kampfprinzipien, Kampftaktiken und Techniken der drei Inneren Kampfkünste Chinas: Xingyi Quan, Bagua Zhang und Taiji Quan.

Nun liegt mein Fokus aktuell mehr auf dem Erlernen der Kampfkunst Bagua Zhang. Aber das Seminar war für alle drei Tage offiziell als „offen für Praktizierende aller Kampfkünste und Sportarten“ ausgeschrieben.

Da ich fest der Meinung bin, das „der Blick über den Tellerrand“ jedem Praktizierenden der traditionellen, chinesischen Kampfkünste nur weiterbringen kann, hatte ich mich Kurzerhand für alle drei Tage angemeldet.

Also hab ich am Freitag meine Arbeitsstelle schon um 12:00 Uhr in Hannover verlassen, damit ich den ersten Teil des Seminars um 16:00 Uhr in Köln erreichen kann.

Es wäre nun müßig alle Seminarinhalte der drei Tage hier in schriftlicher Form wieder zu geben. Aber einen kleinen Überblick möchte schon verschaffen.

1. Tag – Xing Yi

Xing Yi hat mich in den letzten Monaten nach meinen Erfahrungen mit Sun Ruxian laoshi im Zhen Wu Camp 2015 in Antwerpen stark beschäftigt.

Empfand ich die Bewegungsabfolgen aus dem Xing Yi vorher als sehr „rustikal“ und „einfach“ habe ich eben in dem letzten Zhen Wu Camp eben in diesen, vermeintlich einfachen Bewegungsabfolgen für mich ein großes Potenzial entdeckt.

Eben die „Einfachheit“ der Bewegungen gibt einem die Möglichkeit sich auf die interne Arbeit zu konzentrieren.

Mit nur wenigen Grundtechniken des Xing Yi Quan beschäftigten wir uns nun in den 4 Stunden des Seminars mit „Ming Jin“ – der „klaren“ Kraft, „An Jin“ – der „versteckten“ Kraft und „Hua Jin“ – der „transformierenden“ Kraft.

Xing Yi arbeitet von außen betrachtet mit einer klaren, direkten Kraftausübung. Doch das ist nur ein Teil des ganzen. Auch Xing Yi Quan nutzt verschiedene Winkel im Angriff, um die Chancen zu erhöhen. Auch wird nie die ganze Kraft eingesetzt, um schnell variieren zu können.

Vielmehr wird erst im letzten Moment aus der weichen Bewegung eine hartes Momentum, um den vollen Effekt beim Gegner zu erzielen.

Xing Yi trainiert dabei in den Formen stark die Aufmerksamkeit, die Aufrechterhaltung der eigenen Struktur in der Bewegung.

Ich fand das grade im Xing Yi die Arbeit an „Liu He“ – den 6 Harmonien – und „Yi„ – dem Willen – stark zum Ausdruck kommt.

Grade die Arbeit mit den drei Kräften „Ming Jin“, „An Jin“, „Hua Jin“ und wie man diese auch stören kann hat mir einen tieferen Einblick in das Konzept der „drei Türen“, die man öffnen kann um zum Gegner vorzudringen, gegeben.

2. Tag – TaiJi

Auch der zweite Tag begann wie schon am Freitag mit eine Einführung von Luo Dexiu laoshi zum Thema TaiJi. Nun waren wir hier zusammengekommen, um uns mit den Kampfprinzipien und den Kampftechniken der einzelnen „internen“ Kampfkünste auseinanderzusetzen.

Also blieb eine gewisse Kritik an der aktuellen Ausübung von TaiJi seitens Luo Dexiu laoshi hier nicht aus – Sei es in der westlichen Welt oder in China.

„Entspannt“ zu sein bedeute eben nicht nur wie sich wie ein Haufen Gelee zu bewegen. Vielmehr wird auch in TaiJi großen Wert auf die Aufrechterhaltung der eigenen Struktur Wert gelegt. Entspannung findet hier vielmehr im Geist statt und bildet einen Teil des Kampfkonzeptes des TaiJi.

Hatten wir am ersten Tag im Xing Yi recht gradlinig auf die Struktur des Gegners eingewirkt, war es nun die Aufgabe dem Gegner möglichst keinen Angriffspunkt zu bieten, an dem er seine Struktur mit der eignen verbinden kann.

Auch spielt das korrekte Timing im TaiJi ein besondere Rolle. Jeder kennt sicherlich das Prinzip des Aufnehmens und Umleitens der Kraft, die durch den Gegner auf einen einwirkt. Oder hat zumindest davon gehört.

Hier versucht als Beispiel eben Taiji den Schlag des Gegners solange weiter zu führen, bis dieser seine maximal Reichweite erreicht hat und zurückgehen muss. Da setzt dann das Taiji an um seinen Gegenangriff zu starten.

Grade dieses Timing stellt meiner Meinung nach die besondere Herausforderung in der Anwendung des TaiJi dar.

Anhand von einzelnen Beispielen aus den bekannten Taiji Bewegungen zeigte Luo Dexiu uns im Rahmen des Seminars, wie hier die Anwendung im TaiJi Sinn erfolgen kann. Dazu gehörte auch, das in dem Moment, wo man eine vorteilhafte Position erreicht hatte, diese schlicht mit einem klassischen Fauststoß beendet werden kann.

Im Vergleich zum Xing Yi vom Vortag, bei dem man eher wie eine Wand oder Lokomotive mit der vollen Struktur und dem ganzen Körper „gradlinig“ auf den Gegner einwirkt, erläuterte er uns das die Taiji Bewegungen eher die einer „Weide im Wind“ oder in Wellenform ausgeübt werden.

Das aus solchen scheinbar weichen Bewegungen schmerzhafte Schläge ausgeübt werden können, konnten wir schnell im Rahmen der Partnerübungen feststellen.

Auf meine Frage hin welche der beiden Systeme er als schwieriger zu lernen empfinde antwortete er mir, das das TaiJi die größere Herausforderung sei. Zwar bestehe das TaiJi eigentlich nur aus sehr wenigen Bewegungen, aber das richtige Timing stellt hier die besondere Herausforderung.

Beide Prinzipien haben aber auch ihren Wert oder ihre Berechtigung. Während im Xing Yi man selbst aktiver ist, um schnell den Kampf für sich zu beenden, nutzt das Taiji in einer gewissen „passiven“ Weise eher die Anstrengung des Gegners.

Oder wie er noch abschließend meinte „In China sagt man, das man mindestens 10 Jahre TaiJi geübt haben muss, bevor sich trauen sollte damit an die Öffentlichkeit zu gehen.“

3. Tag – Bagua Zhang

Auch an diesem Tag begann Luo Dexiu mit einer Einführung zum Thema Bagua Zhang und den Missverständnissen die heute damit einhergehen. So gibt es seiner Meinung nach keine festgelegte oder „richtigen“ Art wie die Schritte beim Kreisgehen auszuführen sind. Vielmehr haben alle bekannten Arten ihre Berechtigung und können auch geübt werden.

Auch erläuterte er, welche Ideen den einzelnen Übungen des Bagua Zhang zugrunde liegen und welche Fertigkeiten im einzelnen damit besonders trainiert werden können. Sei es die Aufrechterhaltung der Struktur in „ungünstigen“ Situationen – ein jeder der sich mal am Kreisgehen versucht hat, kennt wahrscheinlich wovon ich hier schreibe – oder die Erweiterung der eigenen Wahrnehmung und Möglichkeiten durch Drehungen, Richtungs- und Handwechsel.

Während wir in den vorangegangenen Tagen meist mit nur sehr wenig Techniken in das Seminars starten konnten, begann der praktische Teil des dritten Tages mit einigen grundlegenden Übungen aus dem Bagua Zhang für die Teilnehmer.

Natürlich bildeten das Kreisgehen und der einfache Handwechsel die Basis dieser ersten Übungen.

Anhand von Praxisübungen erläuterte Luo Dexiu uns das Konzept der Kampfprinzipien des Bagua Zhang. Finden sich im Bagua Zhang viele der Konzepte der beiden Kampfkünste aus den beiden vorangegangenen Tagen wieder, kommen hier noch weitere Aspekte hinzu.

Das Bagua Zhang schafft Situationen. Ich gebe dem Gegner etwas von dem ich weiß, das er auf eine ganz bestimmte Art und Weise darauf reagieren wird oder muss.

Ich locke ihn zum Beispiel mit einem Schlag an seine Deckung durch einen Block zu öffnen. Nutze dies, um meine Folgetechniken zu platzieren. Natürlich verlässt man sich ähnlich wie im Xing Yi nicht nur drauf das der Gegner reagiert. Tut er es nicht, geht die angesetzte Finte als Schlag eben einfach durch.

Das zweite Konzept ist der ständige Wechsel von Vektoren und Angriffs- aber auch Rückzugsszenarien. Klappt etwas nicht oder gehe ich Gefahr in eine ungünstige Position zu kommen, ziehe ich mich zurück und beginne mit einer neuen Idee von vorn. Ich versuche ständig Räume und Möglichkeiten zu schaffen. Das ganze dann aber auch wieder ähnlich wie im Taiji indem ich mich möglichst wenig bewege und den Gegner sich bewegen lasse.

Immer wieder versuche ich Kreise in die Struktur meines Gegners zu transferieren und so seine Struktur zu stören oder gar ganz zu brechen. Bagua Zhang lebt von einem hohen Verständnis von Bewegungsmöglichkeiten die unser Körper kann und eben nicht kann.

Resümee

Der Text kann natürlich nicht alle Aspekte wiedergeben, die in so einem Seminar über drei Tage mit so vielen Informationen vermittelt wurden. Ich müsste über Stunden schreiben und könnte doch nicht alles wiedergeben. Oder um es mit den Worten von Luo Dexiu zu sagen „Geh raus, übe mit Partnern, praktiziere die Kampfkunst und probiere aus. Nichts ist wirklich festgeschrieben alles ist erlaubt, wenn es funktioniert – Practice and Play.“

Ich habe die drei Tage und die angenehme Art des Unterrichts von Luo Dexiu laoshi wirklich genossen. Man merkt schnell, das man mit ihm einen Lehrer vor sich hat, der sich nicht nur intensiv mit den traditionellen, chinesischen Kampfkünsten beschäftigt hat. Er hat diese mit dem Wissen der modernen Sportwissenschaft verbunden und kann dadurch viele Dinge sehr klar, einleuchtend und nachvollziehbar erklären.

Für mich ist wieder einmal klar geworden, das ich mir mit Bagua Zhang den wohl schwierigsten Weg ausgesucht habe. Es ist eben mehr als nur im Kreis zu gehen. Es gehört viel Auseinandersetzung mit der Kampfkunst dazu. Aber jeder Tag an dem ich übe, jedes Seminar an dem ich Teilnehme ist eine Bereicherung für mich.

Mein Dank geht auch diesmal an die Teilnehmer des Seminars. Der freundliche Umgang miteinander und die dennoch intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Übungen haben mir sehr viel Freude bereitet.

Natürlich auch an Luo Dexiu laoshi der wirklich alle Fragen bereitwillig beantwortet und im Rahmen des Seminars sich eher wie ein „Kumpel“ gibt, als denn der herausragende Lehrer, der er meiner Meinung nach unbestritten ist.

Und zu guter letzt an Carsten Stausberg laoshi, der mit seiner Schule und seinem Seminarkonzept es ermöglicht viele verschiedene Lehrer und Konzepte kennen zu lernen und dabei immer auch eine angenehme Atmosphäre schafft.

Wer übrigens Luo Dexiu laoshi und seine Sicht auf das TaiJi einmal kennen lernen möchte hat im April 2016 die Möglichkeit sich über drei Tage intensiv in der Yizong Bagua Schule von Carsten Stausberg laoshi dies zu tun.

Zu den Seminarangeboten von Carsten Stausberg

 


 

 

English translationOn the last weekend, I once again had the opportunity to attend a seminar by Luo Dexiu laoshi . The seminar was organized by Carsten Stausberg laoshi –Chinese Martial Arts and bodywork Yizong Bagua Germany.

Content was this time the fighting principles, combat tactics and techniques of the three internal martial arts of China: Xingyi Quan, Bagua Zhang and Taiji Quan.

Now my focus is currently more on learning the martial art Bagua Zhang. But the seminar was officially designated as „open to practitioners of all martial arts and sports“ announced for all three days

I am firmly of the opinion that „the see the bigger picture“ can only continue to bring each practitioner of traditional Chinese martial arts, I had signed up ado for all three days.

So I got on Friday to leave my job already at 12:00 clock in Hanover, so I can reach the first part of the seminar at 16:00 clock in Cologne.

It would be pointless to give all seminar content of the three days here in writing again. But a brief overview would want to procure.

Day 1 – Xing Yi

Xing Yi has preoccupied me in the last few months after my experiences with Sun Ruxian laoshi in Zhen Wu Camp in 2015 in Antwerp.

I felt the movement sequences of the Xing Yi previously as very „rustic“ and „easy“ I have just in the last Zhen Wu Campdiscovered precisely in these supposedly simple movement sequences for me a great potential.

Even the „simplicity“ of the movements are a possibility to focus on the internal work.

With just a few basic techniques of Xing Yi Quan we now occupied ourselves in the 4 hours seminar with „Ming Jin“ – the „clear“ power, „Jin“ – the „hidden“ power and „Hua Jin“ – the „transforming“ Force.

Xing Yi works viewed from the outside with a clear, direct force application. But that’s only part of the whole. Xing Yi Quan also uses different angle in the attack, in order to increase the odds. Also, never the whole force is used to vary quickly.

Rather, at the last moment from the soft motion a tough momentum to achieve the full effect on the enemy.

Xing Yi highly trained here in the shapes attention, maintaining their own structure in the movement.

I found the grade in Xing Yi work on „Liu He“ – the 6 harmonies – and „Yi“ – the will – strongly expressed.

Espacially work with the three forces „Ming Jin“, „Jin“, „Hua Jin“ and how to disrupt this also has „three doors“, which can be opened to advance me a deeper insight into the concept of the enemy given.

Day 2 – TaiJi

The second day began as already on Friday with an introduction of Luo Dexiu laoshi about TaiJi. Now we were gathered here to confront us with the fighting principles and the fighting techniques of the individual „internal“ martial arts.

So a certain amount of criticism of the current exercise of Taiji by Luo Dexiu laoshi remained from here – whether in the West or in China.

„Relaxed“ meant to be not only just as like a bunch of jelly to move. Rather large emphasis is placed on maintaining their own structure value even in Taiji. Relaxation can be found here rather in the spirit instead of forming a part of the battle concept of Taiji.

We had on the first day acted fairly straightforward in Xing Yi on the structure of the opponent, it was now the task not to offer a possible attack point to the enemy, where he can combine our structure with his own.

Also the correct timing plays a special role in TaiJi. Everyone knows surely the principle of receiving and redirecting the force applied by the opponents to a. Or has at least heard of.

As an example just Taiji tries to long continue to lead the opponent beat until it has reached its maximum reach and have to go back. Since then sets the Taiji on to launch his counterattack.

Grade this timing is in my opinion the special challenges in the application of Taiji.

On the basis of individual examples of the well-known Taiji movements Luo Dexiu showed us during the seminar, as here, the application can be done in TaiJi sense. This included the in the moment when they had reached an advantageous position, it can be simply finished with a classic punch.

Compared to Xing Yi from the previous day, in which more like a „wall“ or „locomotive“ with a full structure and the whole body „straight“ acting on the enemy, he explained to us that the Taiji movements rather a „willow in the wind“ or in waveform are exercised.

The painful from such seemingly soft movement strokes can be exercised, we could quickly establish in the framework of partner exercises.

When I asked which of the two systems he feels more difficult to learn than he answered me that Taiji is the bigger challenge.Although Taiji there really only of very few movements, but the right timing to check out the special challenge.

But both principles also have their value or authorization. While you yourself are active in Xing Yi to quickly end the fight for himself, uses the Taiji in a certain „passive“ manner rather the effort of the enemy.

Or, as he yet conclusively said „In China it is said that one must have practiced at least 10 years TaiJi before should dare so to go public.“

Day 3 – Bagua Zhang

Also on this day Luo Dexiu began with an introduction to Bagua Zhang and misunderstandings that today accompany it. So there is, in his opinion no fixed or „right“ way as the steps in the county are going to perform. Rather, all known species have their place and can also be practiced.

He also explained what ideas the individual exercises of Bagua Zhang are based on and what skills can be especially trained in the individual order. Whether it is the maintenance of the structure in „unfavorable“ situations – everyone who tries to time the circle walking, probably what I am writing here knows – or the expansion of their own perceptions and possibilities through rotations, direction and change of hands.

While we usually could start with very little techniques in the seminar in the previous days, began the practical part of the third day with some basic exercises from the Bagua Zhang for the participants.

Of course, the circle walking and the simple change of hands formed the basis of these first exercises.

Using practical exercises Luo Dexiu explained to us the concept of fighting principles of Bagua Zhang. Find in Bagua Zhang many of the concepts of the martial arts from the previous two days again, come here even add other aspects.

The Bagua Zhang creates situations. I give the enemy something which I know that he will react in a certain way or it has to.

I entice him, for example, with one stroke of his coverage by a block to open. Use it to place my sequence techniques. Of course, relying similarly to the Xing Yi not only it reacts to the opponent. If he does it, the scheduled feint comes as a blow just by simply.

The second concept is the constant change of vectors and attack but also withdrawal scenarios. If something goes or I go not danger in an unfavorable position to come, I withdraw myself and start with a new idea from the beginning. I try constantly to create spaces and opportunities. All but then again similar in Taiji by I move as little as possible and let the enemy to move.

Again and again I try to transfer circuits in the structure of my opponent and so disturbing its structure or even to break completely. Bagua Zhang lives of a high understanding of the possibilities of movement can our bodies and just can not.

Summary

The text may not reflect all aspects that have been conveyed in such a seminar over three days with as much information, of course. I would write for hours and could not but reflect everything. Or to put it in the words of Luo Dexiu to say „Get out, practice with partners, practicing the martial arts and try out. Nothing is really committed anything goes when it works -. Practice and Play “

I really enjoyed the three days and the pleasant way of teaching of Luo Dexiu laoshi. One quickly realizes that there is a teacher with him in front of him, who has worked intensively not only with the traditional Chinese martial arts. He has this combined with the knowledge of modern sports science and can be explained by many things very clear, obvious and understandable.

For me, once again became clear that I chose to Bagua Zhang the most difficult way. It is more than just go in circles. It takes a lot of discussion of the martial arts to. But every day that I practice, each seminar to which I participate is enriching for me.

My thanks also go this time to the participants of the seminar. The friendly contact with each other and yet intense engagement with the individual exercises have given me a lot of joy.

Of course, to Luo Dexiu laoshi really answered all questions willingly and at the seminar more like a „buddy“ is, as for the outstanding teacher who he is indisputable, in my opinion.

And finally Carsten Stausberg laoshi which allows with his school and his seminar concept to meet many different teachers and concepts and also always creates a pleasant atmosphere.

Who, incidentally, will get acquainted with Luo Dexiu laoshi and his view of the TaiJi again has the opportunity over three days intensely laoshi in Yizong Bagua School of Carsten Stausberg to do in April 2016 this.

Among the seminars offered by Carsten Stausberg

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